Index Spam, was jetzt?

Bei Whitelabel-Marktplätzen kann oftmals beobachtet werden, dass unbewusst(?) der Suchmaschinen-Index gespamt wird.

So findet man im unten stehenden Beispiel auf Platz 4 der Google Suchresultate die original Webseite eines Schweizer Immobilien Portals für das Keyword „Immobilien“. Unmittelbar darunter aber erscheint ein für dieses Unternehmen unerwünschter Eintrag, welcher unter Umständen als Index Spam, bzw. Duplicate Content gewertet werden könnte, was im Extremfall dazu führen kann, dass die gesamte Webseite aus dem Index der Suchmaschine gelöscht wird, was ohne Zweifel fatale Auswirkungen auf Ihren Geschäftsgang haben würde.

Index Spam Beispiel

Zum Beispiel Inhalte/Texte verändern
Wenn Sie Texte schreiben, die im Netz verteilt werden, also auf verschiedenen Seiten erscheinen, benützen Sie nicht überall die selben Texte, sondern schreiben Sie diese wenn möglich um. Benutzen Sie Synonyme, ändern Sie die Struktur Ihrer Texte, reichern Sie Ihre Texte mit anderen Quellen an, so dass die Inhalte einzigartig werden.

Zum Beispiel Noindex, Nofollow einsetzen
Mit bedachtem Einsatz von Noindex und Nofollow können Sie steuern, welche Seiten Ihrer Whitelabel-Marktplätze von den Suchmaschinen indexiert werden sollen. Lesen Sie hier mehr über Noindex und Nofollow.

Entdeckt man, dass man viele identische Seiten im Index hat und stammen diese von verschiedenen Domains, ist es Zeit zu handeln. Suchmaschinen haben zum Ziel, möglichst qualitativ hochwertige Suchresultate an die Suchenden zu liefern. Werden z.B. zwei Webseiten (Domains) mit dem gleichen Inhalt gefunden, so wird früher oder später eine der beiden Webpräsenzen aus dem Index verschwinden – wäre doch schade, wenn es sich dabei um Ihre Hauptdomain handelte…

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Index Spam, was jetzt?

Whitelabels ermöglichen einem Webseiten-Besitzer Angebote von einer Partnerfirma in die eigene Webseite einzubauen. Diese Angebote erscheinen im CI/CD dieses Webseiten-Besitzers, so dass bei einem Besucher der Eindruck entstehen kann, dass die Dienstleistungen, Produkt-Angebote oder Informationen vom Besitzer der Webseite selber stammen.

Für Webseiten-Besitzer sind Whitelabels eine unter Umständen eine lukrative Möglichkeit, das Angebot zu erweitern, denn in der Regel erhält dieser eine Provision für alle auf seiner Seite getätigten Transaktionen. Der Service und Support für die Whitelabels liegt in den meisten Fällen bei den Whitelabel-Anbietern, so dass auch hier keine zusätzlichen Aufwände für den Webseiten-Besitzer entstehen.

Für Unternehmen, welche ihr Publikationsnetzwerk und ihre Reichweite im Markt erweitern wollen, ist Whitelabeling ein ideales Konzept, welches aber nicht ganz simpel umzusetzen ist. So muss die Archtektur eines solchen Systems grosse Freiheiten für die Integration ins CI/CD des Whitelabel-Nehmers erlauben und alle Transaktionen – allenfalls auch Werbeeinblendungen, Visits etc. – müssen sauber gemessen, ab- und weiterverrechnet werden können. Whitelabeling ist ein Prozess, dessen softwaretechnische Umsetzung ein hohes Mass an Kompetenz, Weitsicht, Dynamik und Professionalität voraussetzt und der ständig optimiert und weiterentwickelt werden muss.

Es gibt viele Vorteile, die ein Whitelabel-Projekt für ein Unternehmen mit sich bringen kann. So ist zum Beispiel jeder Besuch einer Webseite, auf der ein Whitelabelmarktplatz eingebunden ist, gleichzeitig ein Seitenaufruf auf der Webseite des Whitelabel-Anbieters, welcher so vom generierten Traffic des Whitelabel-Nehmers profitiert. In den meisten Fällen ist der Whitelabel-Anbieter rechtlich auch der Besitzer der akquirierten Kundendaten, wie E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Namen und Adressen der User und dergleichen.

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