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Google Analytics, gratis vs. kostenpflichtig

Statistik-Programme, die den Traffic auf Webseiten messen, gibt es im Web mittlerweile wie Sandkörner in der Sahara. Die Kosten für solche Software bewegen sich von gratis bis schwindelerregend. Das wohl bekannteste Web-Statistik Tool ist das kostenlose Google Analytics, welches mit ein paar Klicks in jede Webseite eingebaut werden kann. Viele Unternehmen setzen nebenbei ein zusätzliches Statistiktool ein, dies vor allem aus dem Grund, dass sie den Zahlen eines gratis Tools nicht glauben wollen.

Zwei Typen der Datenanalyse
Zur Zeit gibt es drei Varianten, wie der Traffic auf Webseiten gemessen werden kann:

  1. Log File Analyse
    Bei der Log File Analyse wird der Traffic, d.h. alle Transaktionen auf einer Webseite in einer oder mehreren Dateien gespeichert. Da diese Dateien direkt auf dem Server liegen, werden alle Daten erfasst, egal, mit welchem Browser oder mit welchen Einstellungen der Besucher die Webseite aufruft.
  2. Verpixelung, Tagging
    Hier werden die Seitenzugriffe mittels eines Code-Snippets innnerhalb der Webseite gemessen. Es findet ein Datenaustausch zwischen einer Webseite und einem Server statt. In den meisten Fällen wird dies mit JavaScript und Cookies gelöst, so z.B. auch bei Google Analytics.
  3. Kombinationen zwischen 1 und 2
    Hier wird die Seite verpixelt, gleichzeitig werden Logfiles geschrieben, die Daten werden anschliessend in einem speziellen Programm (Fluxkompensator) aufbereitet und können anschliessend ausgewertet werden.

Hat man Google Analytics eingebaut und vergleicht anschliessend die Zahlen mit einem kostenfplichtigen Tool, erkennt man oft, dass die Zahlen der Seitenzugriffe (und andere Parameter) nicht übereinstimmen. Google Analytics zeigt dabei in den meisten Fällen weniger Besucher an als das andere Programm. Ist dies, weil Google nicht korrekt misst? Ist dies, weil Google korrekt misst und die anderen Programme falsch liegen? Nö.

Warum die Unterschiede?

  1. Hat der Besucher eine Webseite JavaScript oder Cookies ausgeschaltet, wird der Traffic von Google Analytics nicht gemessen. In den USA haben ca. 10% der Surfer JavaScript deaktiviert.
  2. Google Analytics wird zum Teil von Sicherheitssoftware geblockt. Wenn Sie z.B: Norton installiert haben, könnte dieses Programm verhindern, dass Ihre Seitenzugriffe sauber gemessen werden.
  3. Basieren die Traffic Analysen auf IP-Adressen, werden die Besucher Ihrer Seiten, welche via Modem (Dial Up) auf Ihre Seiten zugreifen, immer und immer wieder gezählt, da sich die IP Adresse bei jedem Einwählen ändert. Ein auf Cookies basiertes System erkennt wiederkehrende Besucher, so dass diese nur einmal gezählt werden, folglich werden weniger Besucher verzeichnet.
  4. Goolge Analytics unterscheidet Suchmaschinen-Bots und Spiders von „menschlichen“ Webseiten-Besuchern. Viele andere – auch kostenpflichtige – Programme behandeln einen Suchmaschinen-Bot genau gleich wie einen normalen Surfer.

Wie wichtig sind Statistiken überhaupt?
Klar, hohe Zugriffszahlen auf einem Server werden von der Industrie oft als Verkaufsargument benutzt. Diese Zahlen sind oftmals Augenwischerei, einzig und allein die Konversionsraten zählen. Bei Zugriffszahlen muss man sich immer bewusst sein, mit welcher Elle man da jetzt genau misst. Die korrekte Anzahl Besucher einer Webseite liegt irgendwo zwischen denjenigen Zahlen, welche Ihnen das gratis Programm zeigt und denjenigen, welche Ihr kostenpflichtiges Tool ausspuckt. Wichtig ist vor allem, generelle Trends zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.

Kategorien:
Basiswissen | Webtracking



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Index Spam, was jetzt?

Bei Whitelabel-Marktplätzen kann oftmals beobachtet werden, dass unbewusst(?) der Suchmaschinen-Index gespamt wird.

So findet man im unten stehenden Beispiel auf Platz 4 der Google Suchresultate die original Webseite eines Schweizer Immobilien Portals für das Keyword „Immobilien“. Unmittelbar darunter aber erscheint ein für dieses Unternehmen unerwünschter Eintrag, welcher unter Umständen als Index Spam, bzw. Duplicate Content gewertet werden könnte, was im Extremfall dazu führen kann, dass die gesamte Webseite aus dem Index der Suchmaschine gelöscht wird, was ohne Zweifel fatale Auswirkungen auf Ihren Geschäftsgang haben würde.

Index Spam Beispiel

Zum Beispiel Inhalte/Texte verändern
Wenn Sie Texte schreiben, die im Netz verteilt werden, also auf verschiedenen Seiten erscheinen, benützen Sie nicht überall die selben Texte, sondern schreiben Sie diese wenn möglich um. Benutzen Sie Synonyme, ändern Sie die Struktur Ihrer Texte, reichern Sie Ihre Texte mit anderen Quellen an, so dass die Inhalte einzigartig werden.

Zum Beispiel Noindex, Nofollow einsetzen
Mit bedachtem Einsatz von Noindex und Nofollow können Sie steuern, welche Seiten Ihrer Whitelabel-Marktplätze von den Suchmaschinen indexiert werden sollen. Lesen Sie hier mehr über Noindex und Nofollow.

Entdeckt man, dass man viele identische Seiten im Index hat und stammen diese von verschiedenen Domains, ist es Zeit zu handeln. Suchmaschinen haben zum Ziel, möglichst qualitativ hochwertige Suchresultate an die Suchenden zu liefern. Werden z.B. zwei Webseiten (Domains) mit dem gleichen Inhalt gefunden, so wird früher oder später eine der beiden Webpräsenzen aus dem Index verschwinden – wäre doch schade, wenn es sich dabei um Ihre Hauptdomain handelte…




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Der Long Tail der Suche

Worum es sich beim Long Tail handelt, wurde im Post Die Nischen im Markt – The Long Tail bereits rudimentär erklärt. Was aber Long Tail in Bezug auf „Websuche“ bedeutet, soll in diesem Blog Beitrag kurz umrissen werden.

Das Long Tail Konzept lässt sich sehr gut auf die Stichwörter und Suchbegriffe bei den grossen Suchmaschinen übertragen. Die grössten Suchvolumen werden im Normalfall mit allgemeinen Suchbegriffen (Auto, Wohnung) generiert. Gleichzeitig werden aber täglich auch Millionen Anfragen für spezifische Suchbegriffe (Audi TT günstig kaufen, 3.5 Zimmer Wohnung in Zürich mieten) bei Suchmaschinen abgesetzt.

Sucht jemand nach einem spezifischen Begriff, hat diese Person oft eine gewisse Idee im Hinterkopf: er oder sie sucht nach Informationen, Produkten oder Dienstleistungen, die genau diesem Suchbegriff entsprechen.

Das Suchvolumen für ein allgemeines Keyword mag zwar insgesamt viel grösser sein, aber der Wert eines spezifischen Suchbegriff ist wesentlich höher. Ein Suchender, der nach einem spezifischen Produkt oder nach einer bestimmten Dienstleitung sucht, wird nämlich eher einen Kaufentscheid fällen. Alle diese spezifischen Suchbegriffe zusammen übersteigen das Suchvolumen nach dem Überbegriff in der Regel bei weitem.

Wenn Sie Ihre Webseite auf Long Tail Keywords optimieren, ist es wesentlich einfacher, für diese Keywords oder Keyword Kombinationen in den Suchmaschinen gut zu ranken als für die Überbegriffe, gleichzeitig sind diese Keywords für Sie viel profitabler.

Kategorien:
Keywords | Longtail



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Noindex, Nofollow – Suchmaschinen-Bots lenken

Viele Wege führen zur gesunden Linkstruktur einer Webseite. Ein Mittel, um den Fluss des Juice, also letztendlich das Crawlen der Suchmaschinen-Bots, zu steuern, sind „noindex“ und „nofollow“. Noindex bezieht sich dabei auf die gesamte HTML-Seite, nofollow kann sich sowohl auf eine ganze HTML-Seite als auch auf einzelne Links innerhalb einer Webseite beziehen.

Wollen Sie – aus welchem Grund auf immer – verhindern, dass die Suchmaschinen Ihre Webseite weder in ihren Index aufnehmen, noch die Links auf der Webseite crawlen, setzen Sie

<meta name="ROBOTS" content="NOINDEX,NOFOLLOW">

in den <head></head> Ihrer Dokumente. Dieses Meta-Tag wird oft beim Linktausch gebraucht, mit der Idee, den Abfluss des Link-Juice (PageRank) auf ungewollte Seiten zu verhindern.

Nofollow bei Textlinks
Nofollow bei Links, also zum Beispiel

<a href=“http://www.linsen4you.ch“ rel=“nofollow“>Link Text mit schönen SEO Keywords</a>

bezieht sich auf einen einzelnen Link innerhalb einer HTML-Seite. Ist ein Link mit rel=“nofollow“ versehen, bedeutet dies, dass ein Suchmaschinen-Bot diesen Link nicht weiterverfolgt und auch den PageRank nicht weiter vererbt. Dieser Umstand ist unter anderem beim Linktausch zu beachten, Ihre Linkpopularität wird sich durch solche Links nicht verbessern. Setzen Sie rel=“nofollow“ auch bei Links ein, welche auf HTML-Seiten innerhalb Ihrer Webseite zeigen, die nicht indexiert werden sollen. Beispiele hierfür sind:

  • Kontaktformulare
  • Impressum
  • AGB
  • etc.

Der Einsatz von nofollow und noindex sollte geplant und keine „James Dean Aktion“ darstellen. Viel zu oft stösst man auf Webseiten nach dem Motto „Denn sie wissen nicht, was sie tun“. :-)

Kategorien:
Linkbuilding



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Dove – Photoshop Evolution – Schöne neue Welt

Im vergangenen Jahr hat ein Video namens “Model Evolution With Makeup And Photoshop” auf Youtube über 1’000’000 Views generiert. Darin ist zu sehen, wie Models mit Photoshop und Makeup getuned werden, so dass diese werbewirksam schön werden. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten. Beide Videos sind zwar schon etwas älter, illustrieren aber sehr gut die Dynamik, welche durch von Benutzern hergestellte Inhalte entstehen kann.

Hier das Original:

Und hier eine der zahlreichen Antworten aus der Community:




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Landing Pages – Das Wesentliche im Fokus

Eine Webseite ist ein gutes Mittel, um Ihren Kunden Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte vorzustellen, aber in den meisten Fällen erreichen Sie keine allzu hohe click-through-rate auf den Werbeeinblendungen. Landing Pages dagegen haben ein stark fokussiertes Ziel, nämlich:

  • ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen
  • einen Lead generieren
  • einen Abonnenten (RSS-Feed, Newsletter) gewinnen

Jedes Element auf der Landing Page, welches Ihre Webseiten-Besucher von solchen Zielen ablenkt, sollte wenn immer möglich verhindert werden. Gehen Sie davon aus, dass jeder Link, welcher nicht zu einem der genannten Ziele führt, die Konversionsrate der Landing Page in den Keller zieht. Links auf einer Landing Page sind keine „normalen“ Links: Sie alle bringen Sie Ihrem Ziel, der höheren Konversionsrate, einen Schritt näher.

CI/CD und Landing Pages
Auch in Ihrem Unternehmen wird es Personen geben, welche sich strikte ans CI/CD halten wollen. Deshalb plädieren sie dafür, dass die Standard Navigation Ihrer Webseite auch auf Landing Pages integriert sein soll. Diese Ansicht wird von Leuten vertreten, welche zwei Sachen verwechseln oder vermischen: „Branding“ und „Konversionsziele erreichen“. Das Ausblenden der Seitennavigation ist überlebenswichtig, da sie verhindert, dass der Traffic Ihrer Landing Page irgendwo auf Ihrer Webseite verschwindet.

Fokussieren Sie sich bei Landing Pages auf Einfachheit, Klarheit und nur auf die relevanten Elemente. Nur die Kombination dieser drei Dinge wird Ihre Konversion erhöhen.




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Regionale Printwerbung hilft Ihnen (vielleicht)

Wir sind davon überzeugt, dass die herkömmlichen Medien, inbesondere Print, auch in Zukunft weiter Marktanteile ans Internet verlieren werden. Bis die „old Media“ aber gänzlich von der Bildfläche verschwindet, wird es wohl doch noch das eine oder andere Jahr dauern.

Vergessen Sie bis dahin nicht, Ihre Dienstleistungen und Produkte auch in den herkömmlichen Kanälen anzupreisen, vor allem, wenn diese in der Vergangenheit bereits einigermassen erfolgreich waren. Sollten Sie über ein Werbebudget verfügen, welches das Bruttosozialprodukt eines Kleinstaates übersteigt, lesen Sie hier nicht weiter sondern melden Sie sich besser bei uns, damit wir Ihre Webseite wirklich erfolgreich machen können! :-)

Nur Zahlen zählen
Gut platzierte und günstige Werbung in regionalen Ausgaben von Zeitungen können relativ erfolgreich sein und gerade kleinen und noch unbekannten Webseite mehr Besucher bringen, als Sie vielleicht vermuten. Probieren Sie’s aus, aber messen Sie auf jeden Fall den Besucherstrom. Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl nur bedingt und glauben Sie dem Typen aus der Marketing-Abteilung, der „nichts von Zahlen und Fakten“ hält, auf gar keinen Fall (auch wenn bekanntlich auch blinde Hühner ab und zu ein Körnchen finden)!

Kapitaler Fehler
Vor allem junge und unerfahrene Unternehmen machen bei der Schaltung von Offline-Werbung oft einen kapitalen Fehler. Sie konzentrieren sich zu sehr auf den Brand, auf die Hervorhebung des Claims, auf CI/CD-Fragen, stopfen ihre Anzeige mit kompliziertem Marketing-Textwerk voll und vergessen dabei die wichtigste Botschaft: die Internet-Adresse! Dies mag auf den ersten Blick trivial erscheinen. Wenn Sie sich aber etwas achten, dann werden Sie feststellen, dass in unglaublich vielen Werbungen die URL entweder schlecht lesbar, nicht zentral oder gar nicht vorhanden ist.

Zwei Schritte zu mehr Traffic
Um mehr Besucher von Printmedien (= Darth Vader) ins Internet (= Luke Skywalker) zu bringen, verfolgen Sie am besten einen Ansatz in zwei Schritten:

  1. Aufmerksamkeit erzeugen. Schockieren Sie, verschenken Sie etwas, erzeugen Sie Neugier, denn Sie haben nur ein Ziel, nämlich
  2. die URL in den Mittelpunkt zu stellen.

Wenn Sie feststellen, dass Sie durch die Publikation einer Werbung in einem Printmedium mehr Besucher auf Ihrer Webseite haben, wiederholen Sie die Werbung unbedingt und versuchen Sie, diese weiter zu optimieren. Beachten Sie, dass die gleiche Werbung je nach Publikationsmedium unter Umständen nicht den selben Erfolg haben wird.

Kategorien:
Adtuning



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Von der SEO Massnahme zum Resultat

Eine der ersten und schwierigsten zu beantwortenden Fragen, die Kunden stellen, ist oft diese: „Wie lange dauert es, bis ich die Resultate unserer SEO Bemühungen sehen kann?“

Wenn Sie vor den SEO Anpassungen für einen bestimmten Begriff bei Google auf Platz 123’456 platziert waren und nach der Suchmaschinenoptimierung auf Platz 12’500 ranken, ist dies ohne Zweifel ein Resultat. Jedoch ist dies nicht unbedingt das gelbe vom Ei, sprich: Unter einem guten Ranking verstehen wir eigentlich mindestens die Top 10, besser die Top 5.

Zigeunerinnen und Kristallkugeln
Wie lange dauert es also, um mit einem bestimmten Keyword in die Top 10, Top 5 oder sogar auf Platz 1 zu gelangen? Diese Frage ist ein Fall für die Zigeunerin mit der Kristallkugel. Es ist leider fast nicht vorauszusagen oder zu schätzen, wann genau ein Keyword wie platziert sein wird. Erfahrungswerte zeigen aber, dass dazu mindestens sechs bis neun Monate nötig sind, wobei diese Zahlen je nach Konkurrenz, Umfeld und Umsetzung der SEO Massnahmen stark unterschiedlich sein können. Zu viele Faktoren beeinflussen das Ranking. Wichtige Faktoren sind auch:

  • Wie gut sind die Webseiten in den Top 10, 20 oder 30 bereits optimiert?
  • Wie viel Arbeit stecken deren Besitzer in SEO Massnahmen?
  • Werden Sie Links von anderen, autoritären Webseiten erhalten?

Voraussagen über zukünftige SEO Ranking zu treffen ist in etwa ähnlich wie das Tippen von Fussballresultaten. Klar gibt es einige Begegnungen, die man recht gut einschätzen kann, man muss aber gleichwohl an diverse äussere und innere Faktoren denken, welche das Spiel beeinflussen könnten.

Kategorien:
SEO/SEM | Suchmaschinen



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